Willkommen

in der Evangelischen Friedenskirche




Mit anderen Ohren

Ein Lied läuft im Radio und plötzlich trifft eine Zeile mitten ins Herz. Musik kann mehr sagen als viele Worte. In vielen Popsongs steckt Glaube, Sehnsucht und Hoffnung. Unsere neue Gottesdienstreihe „Mit anderen Ohren“ greift das auf. Viermal im Jahr hören wir die Musik einer bekannten Künstlerin oder eines bekannten Künstlers neu und bringen sie mit biblischen Texten ins Gespräch.

Auftakt:
Sonntag, 8. März, 11 Uhr

Der erste Gottesdienst trägt den Titel „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ und widmet sich Bruce Springsteen. Seine Songs erzählen von Aufbruch, Zweifel und Hoffnung. Von Menschen, die fallen und wieder aufstehen. Von einer Kraft, die gerade im Unscheinbaren wirkt.

Musik und Bibel begegnen sich. Vertraute Klänge bekommen eine neue Tiefe. Vielleicht entdecken auch Sie etwas ganz neu.

Herzliche Einladung in die Friedenskirche. Hören Sie mit. Mit anderen Ohren.




Friedenskirche & Umzu: Führung durch Kirche und Viertel

Am 8. März 2026 um 12.15 Uhr, im Anschluss an den Gottesdienst, laden wir zu einem Stadtteilrundgang rund um die Friedenskirche ein.

Die Führung richtet sich besonders an neu hinzugezogene Menschen im Viertel, aber auch an alle, die ihren Stadtteil noch einmal mit anderen Augen entdecken möchten. Wir werfen einen Blick in die Kirche, erzählen ein Stück ihrer Geschichte und gehen anschließend gemeinsam durch die Straßen rundherum. Dabei geht es um Geschichte und Gegenwart, um prägende Orte und kleine Entdeckungen am Wegesrand.

Start ist im Café Pax der Friedenskirche.
Die Dauer beträgt etwa 1,5 Stunden.

Eine Aktion von Mitgliedern der Evangelischen Friedensgemeinde Bremen.




Filmabend im Gemeindesaal

Am Mittwoch, 11. März 2026, um 19.30 Uhr zeigen wir im Gemeindesaal den Dokumentarfilm „Kein Land für niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“.

Der Film nimmt aktuelle politische Entwicklungen in Deutschland und Europa in den Blick. Er zeigt, wie sich das politische Klima verschiebt, weg vom Schutz Geflüchteter, hin zu Abschottung und Abschreckung. Geflüchtete kommen selbst zu Wort, ebenso Stimmen aus Wissenschaft, Journalismus und Zivilgesellschaft, die die Entwicklungen einordnen und Alternativen aufzeigen.

Der Eintritt ist frei. Am Ausgang bitten wir um eine Spende für united4rescue zur Unterstützung der zivilen Seenotrettung im Mittelmeer.

Auch der Gottesdienst am darauffolgenden Sonntag in der Friedenskirche greift das Thema auf. Herzliche Einladung.

 

Jugendfreizeit 2026: Auf den Spuren von Macht, Unrecht und Mut

Vom 2. bis 7. Juli 2026 fahren Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren gemeinsam mit Christine Rust und Jasper von Legat nach München. Im Zentrum der Jugendfreizeit steht die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Besuche unter anderem der KZ-Gedenkstätte Dachau, des NS-Dokumentationszentrums und weiterer historischer Orte bieten Raum, sich mit Fragen von Verantwortung, Widerstand und Zivilcourage auseinanderzusetzen.

Neben dem inhaltlichen Programm bleibt Zeit für Austausch, Gemeinschaft und gemeinsame Freizeit in der Stadt. Alle weiteren Informationen sowie das Anmeldeformular finden sich im Flyer zum Download.

 


Buchvorstellung von Ulrike Huhn
am Mittwoch, 25. Februar 2025, 18 Uhr.
„Mit dem Rennrad in die Vergangenheit: Jüdische Intellektuelle auf den Spuren ihrer Identität und die Wiederentdeckung der Schtetl in der späten Sowjetunion“. 

 Zwischen Ausreisebewegung und Akademie. Judaistik in der späten Sowjetunion, Göttingen 2025.
In Kooperation mit der Regionalgruppe von Aktion Sühnezeichen /Friedensdienste.

Junge jüdische Intellektuelle aus Leningrad begannen Anfang der 1980er-Jahre, auf den Spuren ihrer Vorfahren die durch den Holocaust verwaisten früheren Schtetl – den Orten mit vormals hohem jüdischem Bevölkerungsanteil – in der Ukraine, Belarus und im Baltikum zu bereisen. Mit einem wachsenden professionellen Anspruch erkundeten sie deren Geschichte, interviewten Holocaust-Überlebende und dokumentierten das materielle Erbe wie Friedhöfe und Synagogen. Das Buch beleuchtet erste Aufbrüche und die Neuformierung jüdischer Studien am Ende der Sowjetunion, die in Leningrad bereits 1989 in die Gründung einer Jüdischen Universität mündeten.

Die Friedenskirche

Offen evangelisch - Ihre Kirche im Viertel

Die Friedenskirche steht seit mehr als 153 Jahren mitten im urbanen Steintorviertel nahe der Bremer Innenstadt. Aber sie steht nicht bloß herum, stattdessen sind wir immer neu unterwegs zu und mit den Menschen, bieten einen Raum für Begegnung, Austausch und Beratung, Gemeinschaft. Offen für alle – als Christinnen und Christen jedoch erkennbar motiviert, unser Bestes zu geben: für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung. In Zeiten des Auseinanderdriftens von Gesellschaft und Lebenswelten suchen und fördern wir gezielt das Verbindende zwischen Menschen, setzen der Ausgrenzung und Isolation Gemeinsinn entgegen.

Der Gebäudekomplex zwischen der Humboldt- und der Lessingstraße umfasst die Friedenskirche (erbaut 1869/70) sowie das Gemeindehaus und die Kita (beide erbaut 1964-67). Das Gemeindehaus dient als ein offenes und lebendiges Begegnungszentrum mitten im Quartier, es wird für Veranstaltungen verschiedenster Art genutzt, hier treffen sich bis zu 2000 Menschen pro Woche. Die Kita beherbergt täglich 160 Kinder und ihre Familien. Der Zugang zur Kita ist in der Lessingstraße 12A zu finden.

Insbesondere die Friedenskirche ist ein offen und anmutig gestalteter Raum für Andacht und Begegnung. Sie wurde im Jahr 2019 aufwändig modernisiert. Das Gebäude wurde für den Klimaschutz energetisch saniert, technisch auf den neuesten Stand gebracht und ästhetisch konsequent aufgeräumt: die Grundfarbe Weiß sorgt nun für eine klare Anmutung, der Luft und Raum lässt auch für Gedanken. Sie bringt aber auch das künstlerische Konzept der Kirchenfenster zur Geltung.